ClubFlowHandbuch

Spieler-Statistik und Belastung

Trainingsbeteiligung, Belastungsverteilung, Belastungsverlauf, Einsätze und Notenverlauf im Profil eines Spielers lesen und im Gespräch nutzen.

Wer sieht das? Trainer:innen, Co-Trainer:innen, Vereins-Admins

Den Bereich „Bewertungen" und die Kachel „Aktuelle Bewertung" sehen nur Vereins-Admins und das Trainerteam des Teams, in dem der Spieler bewertet wurde. Der Spieler selbst sieht seine Statistiken ebenfalls — Noten aber nur, wenn der Verein das freigeschaltet hat.

Jedes Spielerprofil hat zwei Reiter mit Zahlen: „Dashboard" für den schnellen Blick auf die letzten vier Wochen und „Statistiken" für die ganze Saison. Alles kommt aus Daten, die du ohnehin pflegst: Anwesenheit beim Training, Intensität der Trainingstermine, Einsätze am Spieltag und Spielbewertungen.

Du öffnest das Profil über „Mitglieder" in der Navigation oder per Klick auf einen Namen, z. B. in der Kaderliste oder der Team-Statistik.

Reiter „Dashboard": die letzten vier Wochen

Profil-Dashboard eines Spielers: Kacheln Alter, Hauptposition, Mannschaft, Aktuelle Bewertung; Trainingsbeteiligung 92 %, Belastungsverteilung und Wochen-Diagramm „Belastungsverlauf"

  • Kacheln oben: „Alter", „Hauptposition", „Mannschaft" (mit Saison) und „Aktuelle Bewertung" — der Notenschnitt der letzten fünf bewerteten Spiele. Wer keine Noten sehen darf, bekommt dort stattdessen die Trainingsbeteiligung.
  • „Trainingsbeteiligung": Anteil der Einheiten der letzten vier Wochen, bei denen der Spieler anwesend war, z. B. „Anwesend bei 11 von 12 erfassten Einheiten". Einheiten ohne erfasste Anwesenheit zählen nicht mit, sie stehen extra in Klammern. Darunter die „Zusagequote (Antwortverhalten)" — wie zuverlässig er vorab zu- oder absagt.
  • „Belastungsverteilung": Wie sich die Minuten der letzten vier Wochen aufteilen — „Training niedrig", „Training mittel", „Training hoch", „Training ohne Angabe" und „Spiel", jeweils mit Minuten und Prozent.
  • „Belastungsverlauf": Ein Balken pro Woche, gestapelt nach denselben Kategorien. Gezählt werden nur Trainings, bei denen der Spieler anwesend war, plus seine Spielminuten. Spielt jemand in mehreren Teams, zählt alles zusammen.

Damit die Belastung stimmt

Die Kurve ist nur so gut wie deine Daten. Drei Dinge brauchst du:

  1. Anwesenheit nach dem Training erfassen (sonst zählt die Einheit nicht).
  2. Am Trainingstermin eine „Intensität" wählen („Niedrig", „Mittel", „Hoch") — sonst landet die Einheit unter „Training ohne Angabe".
  3. Nach dem Spiel die Einsätze im Spieltag eintragen.

Reiter „Statistiken": die ganze Saison

Reiter „Statistiken": Kennzahlen, Tabelle „Nach Team", Trainingsteilnahme mit Anwesenheit und Antwortverhalten, Bewertungen mit Notenverlauf und Kriterien-Netz, Spieleliste

  • Kennzahlen: „Trainingsbeteiligung", „Einsätze" (davon Startelf und eingewechselt), „Spielminuten" (mit Schnitt pro Einsatz) und „Tore / Vorlagen" mit den Karten.
  • „Nach Team": dieselben Werte je Team — wichtig bei Spielern mit Zweitspielrecht oder nach einem Teamwechsel.
  • „Trainingsteilnahme": alle Einheiten seit Teambeitritt (höchstens 12 Monate zurück), aufgeteilt in „Anwesend", „Entschuldigt", „Unentschuldigt" und „Nicht erfasst", dazu das „Antwortverhalten (Zusagen vorab)" mit „Zugesagt", „Abgesagt" und „Ohne Antwort".
  • „Bewertungen": die „Ø Gesamtnote" mit Verlaufslinie, die Noten je Team und Saison und — falls Kriterien bewertet wurden — ein Netzdiagramm mit Tabelle (Ø, Min–Max je Kriterium).
  • „Spiele": jedes Spiel mit Minuten, Einsatz (Startelf oder eingewechselt), Toren, Vorlagen, Karten und Note.

Im Gespräch mit dem Spieler

Die Zahlen sind kein Zeugnis, sondern ein Gesprächsanlass. Ein paar Ideen aus der Praxis:

  • Beteiligung vs. Spielzeit: Hohe Trainingsbeteiligung, wenig Minuten? Dann lohnt sich ein ehrliches Gespräch, woran es liegt — und was der Spieler tun kann.
  • Antwortverhalten: Eine niedrige Zusagequote bei guter Anwesenheit heißt meist nur „sagt nicht Bescheid, kommt aber". Ein kurzer Hinweis reicht.
  • Belastungsspitzen: Ein Balken im Belastungsverlauf, der deutlich über den anderen liegt, ist ein Warnsignal — vor allem nach Verletzungen oder bei Jugendspielern, die in zwei Teams spielen.
  • Notenverlauf: Die Linie zeigt Trends besser als einzelne Noten. Geht sie über mehrere Spiele nach unten, frag nach — Schule, Job, Kopf?

Noten nicht einfach zeigen

Wenn dein Verein die Noten für Spieler nicht freigeschaltet hat, sieht der Spieler seine Noten nicht. Zeigst du ihm im Gespräch deinen Bildschirm, sieht er auch Kriterien und — in der Bewertungsmaske — deine Kommentare. Überleg vorher, was du teilen willst.

Profil-Dashboard am Handy mit den Kacheln und der Trainingsbeteiligung

Was sieht der Spieler selbst?

In seinem eigenen Profil sieht der Spieler dieselben Reiter mit Trainingsbeteiligung, Belastung, Einsätzen und Toren. Statt „Aktuelle Bewertung" steht bei ihm die Trainingsbeteiligung. Hat der Verein unter „Spielbewertung" den Haken „Spieler:innen sehen ihre eigene Gesamtnote" gesetzt, bekommt er im Reiter „Statistiken" den Bereich „Meine Spielnoten" — nur seine Gesamtnote je Spiel, ohne Kommentare und Kriterien.

Verletzungen

Den Gesundheitsstatus (verletzt, krank, mit Datum „bis …") pflegst du im Profil im Reiter „Persönliche Daten", Abschnitt „Gesundheit". Er taucht in den Statistiken nicht auf, aber bei der Kader-Nominierung als Markierung neben dem Namen.

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